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Kaufen Akku Dell Latitude E6220

Forschern des Ulmer Helmholtz-Instituts ist es gelungen einen wichtigen Werkstoff für Natrium-Ionen-Akkus aus biologischen Abfällen zu gewinnen. Die neuartigen Speicher könnten vor allem stationär neben Solar- und Windkraftanlagen zum Einsatz kommen. Wichtigster Rohstoff: Apfelreste.
Ob Smartphone, Laptop, Kamera oder Elektroauto – sie alle haben eines gemein: Ihren Betrieb sichert ein Lithium-Ionen-Akku. Und das aus gutem Grund. Keine andere Speichertechnologie ist derzeit leistungsfähiger. Doch die Technik scheint weitestgehend ausgereift - große Leistungssprünge erwarten die Forscher in den kommenden Jahren nicht mehr. Ein weiterer Nachteil: Wird die Elektromobilität wie geplant massiv ausgebaut, könnte es nach einer gemeinsamen Erhebungen des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt und des Wuppertal Instituts Technologien schon bald zu Lieferengpässen bei Lithium kommen Akku Dell Latitude E6220 . Eine hohe Nachfrage nach leistungsfähigen Stromspeichern ergibt sich ebenfalls im Zuge der Energiewende und der damit verbundenen Notwendigkeit, dezentral erzeugte Energie für den späteren Verbrauch zu speichern.

Äpfel bilden die Grundlage für das neue kohlenstoffbasierte Material für Natrium-Ionen-Batterien (Foto: KIT/HIU).
Auf dem Weg zu neuer Speichertechnik forschen Wissenschaftler daher zunehmend an Natrium-Ionen-Akkus. Die sind verglichen mit Lithium-Ionen-Akkus zwar nicht ganz so leistungsfähig, die Speicher würden damit größer ausfallen, beim stationären Einsatz rund um Solar- und Windkraftanlagen fällt dieser Nachteil aber kaum ins Gewicht. Davon abgesehen ist Natrium – anders als Lithium – vergleichsweise kostengünstig. Es kommt massenhaft in Meerwasser und unterirdischen Salzstöcken vor. Einfach austauschen lässt sich das Lithium durch Natrium aber nicht. Vielmehr stellen die deutlich größeren Ionen die Chemie innerhalb des Akkus auf den Kopf und die Forscher vor Herausforderungen.
Video: Wie funktioniert eigentlich eine Batterie? (via TheSimpleChemics)

Herausforderungen, denen sich auch die Wissenschaftler des Helmholtz-Insituts Ulm stellen. Dabei ist dem Team um Professor Stefano Passerini und Dr. Daniel Buchholz nun ein bedeutender Schritt gelungen: Aus Apfelresten haben die Forscher ein kohlenstoffbasiertes Aktivmaterial für die negative Elektrode eines Natrium-Ionen-Akkus entwickelt. Jenem Teil der Batterie also, an dem die positiv geladenen Natrium-Ionen andocken, bevor sie sich auf dem Weg zur positiven Elektrode machen. Das ist immer dann der Fall, wenn Energie aus dem Akku entnommen wird (siehe Video). Die Forscher bescheinigen dem Material exzellente elektrochemische Eigenschaften. Diese Entdeckung stelle zudem einen wichtigen Schritt zur nachhaltigen Nutzung und Verwertung von Ressourcen wie beispielsweise biologischer Abfälle dar. Über 1.000 Lade- und Entladezyklen hat der Stoff bei stabiler Leistung bereits überstanden.

Die schematische Struktur der Schichtoxide (Foto: KIT/HIU).
Auch für die positiven Elektrode haben die Tüftler ein neuartiges Material entwickelt. Das besteht aus verschiedenen Schichten von Natriumoxiden und kommt ganz ohne das häufig in Lithium-Ionen-Akkus eingesetzte Element Cobalt aus. Cobalt ist nicht nur teuer, sondern auch umweltschädlich.
Bis zur Marktreife der neuen Öko-Akkus wird es laut Daniel Buchholz aber noch einige Jahre dauern Akku Dell Latitude E5420 . Aktuell würden Materialien und Batterie getestet.
Um Ladetechnik geht es auch auf der folgenden Seite: Ein britischer Konzern plant eine Teststrecke, auf der Elektroautos während der Fahrt mittels Induktionstechnik ihre Akkus füllen können .